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Ermutigung – Basis Für Persönliche Und Team-orientierte Weiterentwicklung

Ermutigung – Basis für persönliche und Team-orientierte Weiterentwicklung

Ermutigung

„Kinder brauchen Ermutigung wie die Pflanzen das Wasser.“ – Erwachsene genauso!

Dieses Zitat von Rudolf Dreikurs zeichnet ein eindrückliches Bild, wie wichtig Ermutigung für die Entwicklung von Menschen ist. Wenn sie fehlt, trocknet die Pflanze ein – sie verkümmert, kann sich nicht mehr entwickeln oder ihre Blüten zur Entfaltung bringen.

So geht es auch jedem Menschen! Wer keine Unterstützung im Sinne von positivem Feedback oder Interesse an seiner Person oder seinen Unternehmungen erfährt verliert zunehmend die Motivation.

Wahrscheinlich kennen Sie die Taktik von Marathonläufern: sie bestellen sich Freunde zum anfeuern an die Km-Stelle, wo sie erfahrungsgemäß einen Leistungseinbruch erwarten. Durch die Zurufe der Freunde können die Läufer dieses Leistungstief besser überwinden und laufen weniger Gefahr aufzugeben.

Während des Prozesses das Gefühl der Unterstützung vermitteln – passiv oder aktiv:

  • Aktive Ermutigung kann eine wertschätzende Rückmeldung zum Engagement sein, Dinge/Tätigkeiten dem Gegenüber zutrauen, Verantwortung übertragen oder Partizipation ermöglichen im Sinne von Mitsprache.
  • Passive Ermutigung kann ein freundlicher Blick oder ein kleiner Körperkontakt im Sinne von der Hand auf die Schulter legen sein. Auch Interesse zeigen durch Fragen und durch die Bitte um Unterstützung.

Der Unterschied zum Lob wird deutlich: Lob findet erst am Ende statt, wenn die Handlungen abgeschlossen sind und das gesetzte Ziel erreicht ist. Es bedeutet auch, dass in Zeiten des Zweifels oder der Unsicherheit keine Unterstützung zu spüren ist. Selbstzweifel haben mehr Raum, die Tendenz aufzugeben nimmt zu, Fehlerteufel schleichen sich zunehmend ein.

Auch auf die Gesundheit haben beide Handlungen Auswirkungen:

  • Ermutigung: Zuversicht, Motivation, Wertschätzung gegenüber den Mitmenschen und sich selbst, Interesse am sozialen Umfeld, höhere Fehlertoleranz ohne aufzugeben, Kreativität und Eigeninitiative sowie die Bereitschaft, sich sozial zu engagieren. Ermutigung bildet eine Grundlage für eine positive Grundstimmung und gute Kompensationsmöglichkeiten von Stresssituationen.
  • Entmutigung: Zunahme der Fehlerquote, Abnahme der Kreativität und Eigeninitiative, Rückzug aus der Gemeinschaft, Lob wird in negative Bewertung umgewandelt, kritischer Blick auf das soziale Umfeld, Angst vor Versagen. Entmutigung bildet die Grundlage für eine gestresste Verfassung und wenig Kompensationsmöglichkeiten in stressigen Situationen. Folgen sind meist Burnout, psychosomatische Erkrankungen, Depressionen uvm sein.

Ermutigung ist daher ein wesentlicher Schlüssel zur positiven Beziehungsgestaltung, Team-Entwicklung und Mitarbeiterförderung.

Sie ist Grundlage für eine zugewandte und vertrauensbildende Firmenkultur auf Augenhöhe, in der miteinander statt übereinander gesprochen wird. Wo Mitarbeiter sich zugehörig fühlen und zum Gesamtziel beitragen wollen.

 

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